Ehemaliges Bergwerkgelände General Blumenthal XI
Entwicklung zum Innovationsquartier Blumenthal hoch3
Das Gelände des ehemaligen Bergwerks General Blumenthal XI bildet die größte zusammenhängende Flächenreserve der Stadt Herne. Es ist so groß wie 35 Fußballfelder. Weil Gewerbeflächen in Herne rar sind, besitzt das bald wieder nutzbare Gelände ein großes Potenzial für die Stadt- und Wirtschaftsentwicklung. Daher hat der Rat der Stadt im Juni 2020 den Grundsatzbeschluss gefasst, das Gelände für wissens- und technologieorientierte gewerbliche Nutzungen zu entwickeln. Es ist geplant, auf dem Gelände ein wegweisendes High-/Green-Tech-Quartier mit wissens- und technologieorientierten Dienstleistungsnutzungen, einem hohen Grünanteil sowie einer Seilbahnanbindung zum Hauptbahnhof Wanne-Eickel zu realisieren.
Bislang ist "Blumenthal hoch3" noch eine Vision. Wie die Entwicklung des Areals im Detail aussehen wird, steht noch nicht endgültig fest. Es gibt aber bereits eine Konzeptstudie, in der man die mögliche Gestaltung des Innovationsquartiers gut erkennt. Sie dient als Grundlage für den städtebaulichen Rahmenplan, der derzeit mithilfe von Fördermitteln aus dem 5-StandorteProgramm erarbeitet wird und die konkrete Nutzung aufzeigt.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf https://www.blumenthalhoch3.de/.
Ansprechpartner
Eckdaten des Bauprojekts
Lage:
Ehemaliges Bergwerk General Blumenthal XI zwischen der Kastanienallee und der Bielefelder Straße in Herne-Eickel
Gesamtgröße:
ca. 23 ha zzgl. 2 ha Optionsfläche Kraftwerk Shamrock
Grundstückseigentümer:
RAG Aktiengesellschaft
Gründung einer Projektentwicklungsgesellschaft
Für die Realisierung der Vision „Techno Ruhr International“ wurde im September 2023 eine Projektentwicklungsgesellschaft gegründet. Bei der Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft Herne (BEG) handelt es sich um eine 100%ige Tochtergesellschaft der SEG. Sie ist zuständig für die Planung der zukünftigen Flächennutzung, den Flächenerwerb, die Bodenaufbereitung, die Erschließung sowie die Vermarktung der baureifen Grundstücke. Zur personellen Ausstattung der BEG wurden Fördermittel für die Finanzierung von Arbeitsplätzen für drei Mitarbeitende beantragt.